Ich bin Jahrgang 1966 vom Sternzeichen "Wassermann" und in der ambulanten Pflege tätig. Bei mir wurde Fibromyalgie, Hashimoto Thyreoiditis (OP Juli2022 Entfernung linker Schilddrüsenlappen) , Laktoseintoleranz festgestellt!
Dieser Blog spiegelt meine Seele, meine Sorgen und Gefühle wieder und ich möchte Euch bitten diese zu respektieren! Ich kann sehr gut andere motivieren, aber bei mir komme ich oft an Grenzen! Das Schreiben hilft mir meine persönlichen Fallen zu erkennen und zu verändern! Ich freue mich über liebe Kommentare! Geht es Dir genauso?

Dann lass uns kommunizieren, ich freue mich auf Dich!

♥ Liebe Grüße Patricia ♥


Bleib gesund
aber mach auch was dafür

Zitat von Patric Heizmann


Wenn dein Kopf erst mal abgenommen hat,
wird dein Körper automatisch folgen!

Zitat von Dirk Diefenbach

Montag, 29. August 2022

Wütend

 


Da passt man mehr als 2 Jahre auf - verbietet sich sämtliche Sozialkontakte - trifft die eigene Familie nicht - lässt sich impfen - hat ein KH-Aufenthalt schadlos überstanden und geht die erste Woche wieder arbeiten und ZACK

Zack bist du auf einmal positiv! Was soll das?

Letzte Woche Montag Abend, mein Mann und ich sitzen beim Abendessen folgendes Szenario

Er: "Warum hustest du so?"
Ich: "Keine Ahnung!"
Er: " Hast Du schon einen Test gemacht?"
Ich: "Ja, heute morgen vor Dienstbeginn!" War negativ....

Also bin ich ins Nebenzimmer und habe noch einmal getestet - es ging sekundenschnell und der Test zeigte POSITIV an! Im Leben hätte ich nicht damit gerechnet! Okay, rückblickend gesehen gab es genug Anzeichen, aber da ich IMMER mit Maske (FFP2) arbeite und mir IMMER die Hände desinfiziere und IMMER Abstand halte - habe ich nicht damit gerechnet. Woher ich es habe? Keine Ahnung. Mein Mann ist bis zum heutigen Tag negativ *Gott sei Dank*

Chefin informiert - Termin im Testzentrum vereinbart - benötige eine offizielle Bestätigung für meinen Arbeitgeber und Zuhause von meinem Mann räumlich getrennt - Maske auf - wenn ich mich bewegt habe usw. Gut das wir schönes Wetter haben so kann ich mich auf dem Balkon aufhalten.

Jetzt eine Woche später bin ich noch immer positiv - mir ging es in der ganzen Zeit soweit gut - hatte/habe leichten Husten, bin total schlapp/müde und mein Kopf ist wie im Nebel. Lebensmittel schmecken eigenartig - bitter , salzig, krümelig - nicht normal halt.

Ich spüre aber eine leichte Besserung und hoffe das es schnell vorbei ist - meine Chefin möchte das ich jeden Tag einen Test mache und ihr mitteile wie es aussieht - gestern habe ich nach 5 Tagen erstmalig versucht mich freitesten zu lassen - bei den ganzen Verordnungen blickt man ja nicht mehr durch.

Das blöde ist - ich weiß gerade nicht was ist COVID und was ist meine Hormonumstellung nach der Schilddrüsen OP - die Baustelle habe ich ja auch noch - da stockt es gerade ganz gewaltig - ich komme nicht zum Arzt - ich weiß nicht ob ich die Tabletten so wie ich sie nehme richtig sind usw usw usw

Aber ganz ehrlich .... wozu braucht man heute noch einen Arzt, die haben eh alle keine Ahnung - ja, wenn man so im Internet liest oder bei Insta die behandeln sich alle selbst und die Ärzte können nichts! Wofür haben die denn studiert? Nein, es stimmt schon das die Ärzte nur auf Blutwerte achten und nicht auf das ganze andere drumherum - das werde ich machen, wenn ich wieder fit bin - wenn sich meine Wut gelegt hat. 

Ich hoffe Euch geht es besser als mir!
Ich wünsche Euch eine schöne Woche.
💕 Herzliche Grüße💕

Freitag, 12. August 2022

Tabletten-Roulette

Was kann ich heute tun, damit es mir morgen gut geht? 


Was habe ich nur die letzten 20 Jahre gemacht?

Ich habe jeden Morgen meine Schilddrüsentablette genommen ohne weiter darüber nachzudenken und jetzt?  Totale Verunsicherung.....

Die Empfehlung aus dem Krankenhaus 100µg L-Thyroxin mit 100µg Jod, das Medikament war von einem anderen Hersteller und genauso waren die Auswirkungen nach der Einnahme "nur fliegen ist schöner" 

Meine Hausärztin hat mir dann die Medikamente von "meinem" Hersteller aufgeschrieben - nur das der Jodgehalt hier bei 150µg lag und nicht wie vom Krankenhaus empfohlen bei 100µg. 

Warum ich jetzt Jod einnehmen sollte konnte Sie mir nicht plausibel erklären. Ich sollte all die Jahre zuvor darauf achten nicht zu viel Jod zu essen und jetzt soll ich es zusätzlich einnehmen. *grübel* Angeblich soll dadurch das Knotenwachstum verhindert werden.

Soweit - so unklar!

Das Rezept habe ich nicht eingelöst, stattdessen habe ich mir zusätzlich Jodid 100µg gekauft und meine alten Schilddrüsentabletten incl. 1 Tablette Jodid eingenommen. Hier das gleiche Spiel "nur fliegen ist schöner" Irgendwie klar - fehlt mir doch die halbe Schilddrüse - also habe ich meine Dosis halbiert - 50µg L-Thyroxin + 100µg Jodid und siehe da, es ist Ruhe - mir geht es gut. Dennoch stellt sich mir weiterhin die Frage:

Warum zusätzlich Jodid?

Der Endokrinologe hat sich hierzu auch nicht wirklich geäußert - ich habe aber auch nicht nachgefragt, er wartet jetzt auf meine Blutwerte und gibt dann seinen Therapievorschlag an meine Hausärztin weiter - das dauert ca. 6 Wochen. 


Gestern dann erneut Termin bei meiner Hausärztin. 

Zwei Tage zuvor habe ich versucht die Dosis von 50µg auf 100µg zu erhöhen - bis auf zittrige Hände und leichte Unruhe ging es gut - Meine Ärztin begutachtet die Narbe und ist mit der Wundheilung zufrieden und dann wollte Sie eigentlich Blut abnehmen, das habe ich abgelehnt.

Erstens hat der Endokrinologe erst vor 6 Tagen Blut abgenommen und zweitens hatte ich meine Medikamente schon eingenommen und das verfälscht die Werte. Ich habe ihr von meinen Experimenten erzählt und ihr meine zittrigen Hände gezeigt. Ich habe Sie erneut gefragt: Warum jetzt zusätzlich Jod?

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Sie hätte ja mal gelernt das man Jod einschränken soll, wenn eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt - mittlerweile würde es neue Erkenntnisse geben und es soll angeblich die Knotenbildung verhindern/ verlangsamen. Sie hat dazu aber keine Erfahrungswerte . Des weiteren meinte Sie das Jod die Wirkung von L-Thyroxin verdoppelt und es kein Wunder wäre, das ich so heftig darauf reagiere wenn ich jeweils 100µg einnehmen würde - bei 50µg/100µg wäre es passend.

Warum stellt Sie mir dann erst ein Rezept über 100µg/150µg aus? 

Nun ja - ich bin jetzt kein Schritt weiter - ich soll meine Dosis selbst anpassen - ich soll auf meinen Körper hören und auf mein Befinden achten. Blut wurde mir dann keins abgenommen, wir warten jetzt ab was der Endokrinologe schreibt und empfiehlt. 

Ich werde also meine Dosierung selbst anpassen und mich weiter mit dem Thema auseinandersetzen.  Wenn meine Ärztin schon nicht helfen kann - helfe ich mir selbst.



💕 Herzliche Grüße Patricia 💕

13.00 Uhr Anruf vom Endokrinologen (Blogbeitrag habe ich um 10.00 verfasst)

Guten Tag, sie hatten um 12.15 Uhr einen Telefontermin.
Wie bitte? Davon weiß ich nichts....
Der Doktor wollte mit Ihnen die Werte besprechen.
Okay und jetzt? 
Ich werde Ihnen die wichtigsten Dinge mitteilen und den Rest besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt. 

Zusammenfassung:
Ich bin mit meiner eigenen Dosierung auf dem richtigen Weg weiterhin 50µg L-Thyrox - KEIN Jodid mehr. Ich muss Vitamin D einnehmen 1xtgl. 1 Tbl. 1000IE - sonst wären die Werte soweit in Ordnung. 

Ich sollte dringend mein Gewicht reduzieren - das ich nicht einen Lachanfall bekommen habe, das war alles! Das hat man mir schon vor 20 Jahren gesagt! Es ist ja nicht so das ich Kalorien und/oder Punkte zähle - Empfehlungen: Nein! 
Okay, die Schilddrüse macht das was sie soll und mehr interessiert mich im Moment nicht.

Ich werde Montag wieder arbeiten gehen und Anfang September habe ich Urlaub - bin dann ein paar Tage weg und danach gehe ich erst wieder zu meiner Hausärztin. Ich habe doch keine Langeweile und helfen - helfen kann ich mir nur selbst. 

Samstag, 6. August 2022

Endokrinologe

Hallo zusammen,

gestern hatte ich meinen Termin beim Endokrinologen. Endo....??? was??

Ein Endokrinologe beschäftigt sich mit allen hormonproduzierenden Drüsen u.a.
die Schilddrüse oder auch der Eierstöcke, Hoden, Hirnanhangdrüsen usw.
Ein Endokrinologe behandelt/erkennt Krankheitszustände die durch Über-/Unterproduktion diverser Hormone oder anderer Dysbalancen entstehen können. Er schaut so zu sagen hinter den Vorhang deines Blutbildes!

Mir war es einfach wichtig das diesmal genauer hingesehen wird und nicht nur die üblichen Parameter begutachtet werden. 🍀 Ich sehe die OP als zweite Chance 🍀

Ich bin wirklich glücklich und zufrieden, das ich diesen Weg gehe.

Der behandelnde Arzt war sehr freundlich - er hat meine Narbe begutachtet - sehr vorsichtig einen Ultraschall gemacht, denn der Hals ist ja doch noch empfindlich und geschwollen. Er ist total zufrieden - dann bin ich das auch, die Schwellung wird sehr langsam zurückgehen, es könnte lt. Aussage des Endokrinologen bis Jahresende dauern bis alles wieder normal ist. Gut zu wissen! 

Meine AU sollte noch um eine Woche verlängert werden, 3 Wochen nach OP dürfte nichts dagegen sprechen das ich wieder arbeiten gehe. Ganz ehrlich ich freue mich darauf, ich fühle mich total befreit und glücklich. 

Befreien muss ich noch meinen Nacken .... der ist so was von verspannt und verkrampft, da sollte ich was gegen unternehmen. 

Übungen gibt es ja genug dafür oder hast Du einen Super Tipp? 



Wir haben kurz über Ernährung gesprochen und es gab jetzt keine klare Empfehlung, viel Gemüse und Obst - Kohlenhydrate reduzieren - eventuell Gluten weglassen - Hülsenfrüchte als Eiweißlieferanten - entzündungshemmende Lebensmittel. Ich soll halt gucken was mir bekommt ....Okay.....

Ich habe dann mal geguckt

Zucchinipuffer mit Geflügelbratwurst

War mal wieder ganz lecker - aber ich kann das fettige nicht so gut vertragen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
💕 Herzliche Grüße Patricia 💕

Dienstag, 2. August 2022

Karten neu gemischt

 Ich begrüße Euch - falls überhaupt noch jemand hier liest - lange war ich weg!

Es gab auch nichts zu erzählen, mein Gewicht ( aktuell 106 kg) ist gleich geblieben, meine Gedanken hierzu unverändert und ich wollte nicht immer und immer wieder den selben Mist von mir geben, also habe ich den Blog ruhiggestellt.

In den letzten Monaten ging es mir immer wieder mal schlecht, ausgepowert - am Limit - traurig - müde - aufgequollen - ich habe akribisch Kalorien/Punkte gezählt und es tat sich NICHTS. Geweint - gelacht - gegrübelt - nach neuen Wegen gesucht.

Am 19.06. hat mein Körper TILT gerufen, ich lag mit Herzrasen im Bett und wusste nicht mehr wo vorne oder hinten ist.  Ich habe mich arbeitsunfähig gemeldet und bin es immer noch.



Schon vorher habe ich viele Termine bei Ärzten gemacht, die ich während der Pandemie vernachlässigt habe, unter anderem auch in der Praxis für Nuklearmedizin, dort wird schon seit Jahren meine Schilddrüse untersucht.
Ultraschall, Scan, Mibi-Szintigraphie und Blutabnahme bislang war alles im Rahmen - diesmal war alles anders.

Seit mind. 15 Jahren habe ich schon einen kleinen kalten Knoten links in der Schilddrüse - immer unauffällig - bis zu meinem Termin am 21.06.2022. Die Ultraschalluntersuchung zeigte auf einmal mehrere kleine Knoten und zu meinem Kumpel der letzten Jahre hat sich noch ein weiterer großer Knoten hinzugesellt.

Puh

Soweit so gut, mir wurde Blut  abgenommen, ein Schilddrüsen-Scan wurde gemacht und für die darauffolgende Woche ein Termin zur Szintigraphie vereinbart. Ich muss Euch, glaube ich nicht sagen wie ich mich gefühlt habe, meine Gedanken haben sich überschlagen. Es fiel das Wort "bösartig" die Szintigraphie kann das nicht beurteilen - sie sagt nur aus ob die Knoten kalt oder warm sind. Kalte Knoten neigen dazu sich zu verändern. Ich hatte nur kalte Knoten.......

Meine Blutwerte waren in Ordnung, keine Anzeichen für bösartige Tumore - aber meine Angst war da - sterben in meiner Familie doch fast alle an Krebs.

Hausärztin/Radiologin alle waren entspannt - "Ach wir kontrollieren das in 6 Monaten erneut und sehen dann weiter!" Was soll das? Worauf warten .....

Ich habe das Internet rauf und runter gesucht, viel dazu gelernt - viele AHA-Momente und für mich war klar "Ich warte keine 6 Monate!"


Ich bin auf das Deutsche Schilddrüsenzentrum gestoßen

Ich habe gelesen und gelesen, die Facharztsuche genutzt und siehe da, es gibt auch in meiner Stadt ein Schilddrüsenzentrum. Ich habe gar nicht lange gewartet und einen Termin vereinbart - eine zweite Meinung schadet nie.

Am 20.07. hatte ich einen Termin - ich wurde untersucht - beraten und es war klar die linke Schilddrüsenseite muss raus. Dann ging es Schlag auf Schlag.....

Am 21.07. hatte ich meine Voruntersuchungen und am 25.07. wurde ich operiert!



Das ganze ist jetzt eine Woche her und ich fühle mich befreit, dankbar und zufrieden. Es waren keine bösartigen Knoten - aber sie waren schon deutlich verändert. Freitag habe ich einen Termin beim Endokrinologen - der stellt meine Medikamente neu ein und dann hoffe ich auf eine gute Zeit.

Abnehmen ist nicht mehr so das Thema - sondern - Gesundheit erhalten und die rechte Schilddrüsenseite pflegen mit gesunder Ernährung.

Ich bin froh das ich mich nicht auf meine Ärzte verlassen habe, sondern meinem Herzen und meinem Bauchgefühl gefolgt bin. Wer weiß was in 6 Monaten gewesen wäre .....

💕 Herzliche Grüße Patricia 💕