Was kann ich heute tun, damit es mir morgen gut geht?
Was habe ich nur die letzten 20 Jahre gemacht?
Ich habe jeden Morgen meine Schilddrüsentablette genommen ohne weiter darüber nachzudenken und jetzt? Totale Verunsicherung.....
Die Empfehlung aus dem Krankenhaus 100µg L-Thyroxin mit 100µg Jod, das Medikament war von einem anderen Hersteller und genauso waren die Auswirkungen nach der Einnahme "nur fliegen ist schöner"
Meine Hausärztin hat mir dann die Medikamente von "meinem" Hersteller aufgeschrieben - nur das der Jodgehalt hier bei 150µg lag und nicht wie vom Krankenhaus empfohlen bei 100µg.
Warum ich jetzt Jod einnehmen sollte konnte Sie mir nicht plausibel erklären. Ich sollte all die Jahre zuvor darauf achten nicht zu viel Jod zu essen und jetzt soll ich es zusätzlich einnehmen. *grübel* Angeblich soll dadurch das Knotenwachstum verhindert werden.
Soweit - so unklar!
Das Rezept habe ich nicht eingelöst, stattdessen habe ich mir zusätzlich Jodid 100µg gekauft und meine alten Schilddrüsentabletten incl. 1 Tablette Jodid eingenommen. Hier das gleiche Spiel "nur fliegen ist schöner" Irgendwie klar - fehlt mir doch die halbe Schilddrüse - also habe ich meine Dosis halbiert - 50µg L-Thyroxin + 100µg Jodid und siehe da, es ist Ruhe - mir geht es gut. Dennoch stellt sich mir weiterhin die Frage:
Warum zusätzlich Jodid?
Der Endokrinologe hat sich hierzu auch nicht wirklich geäußert - ich habe aber auch nicht nachgefragt, er wartet jetzt auf meine Blutwerte und gibt dann seinen Therapievorschlag an meine Hausärztin weiter - das dauert ca. 6 Wochen.
Gestern dann erneut Termin bei meiner Hausärztin.
Zwei Tage zuvor habe ich versucht die Dosis von 50µg auf 100µg zu erhöhen - bis auf zittrige Hände und leichte Unruhe ging es gut - Meine Ärztin begutachtet die Narbe und ist mit der Wundheilung zufrieden und dann wollte Sie eigentlich Blut abnehmen, das habe ich abgelehnt.
Erstens hat der Endokrinologe erst vor 6 Tagen Blut abgenommen und zweitens hatte ich meine Medikamente schon eingenommen und das verfälscht die Werte. Ich habe ihr von meinen Experimenten erzählt und ihr meine zittrigen Hände gezeigt. Ich habe Sie erneut gefragt: Warum jetzt zusätzlich Jod?
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Sie hätte ja mal gelernt das man Jod einschränken soll, wenn eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt - mittlerweile würde es neue Erkenntnisse geben und es soll angeblich die Knotenbildung verhindern/ verlangsamen. Sie hat dazu aber keine Erfahrungswerte . Des weiteren meinte Sie das Jod die Wirkung von L-Thyroxin verdoppelt und es kein Wunder wäre, das ich so heftig darauf reagiere wenn ich jeweils 100µg einnehmen würde - bei 50µg/100µg wäre es passend.
Warum stellt Sie mir dann erst ein Rezept über 100µg/150µg aus?
Nun ja - ich bin jetzt kein Schritt weiter - ich soll meine Dosis selbst anpassen - ich soll auf meinen Körper hören und auf mein Befinden achten. Blut wurde mir dann keins abgenommen, wir warten jetzt ab was der Endokrinologe schreibt und empfiehlt.
Ich werde also meine Dosierung selbst anpassen und mich weiter mit dem Thema auseinandersetzen. Wenn meine Ärztin schon nicht helfen kann - helfe ich mir selbst.
💕 Herzliche Grüße Patricia 💕
13.00 Uhr Anruf vom Endokrinologen (Blogbeitrag habe ich um 10.00 verfasst)
Guten Tag, sie hatten um 12.15 Uhr einen Telefontermin.
Wie bitte? Davon weiß ich nichts....
Der Doktor wollte mit Ihnen die Werte besprechen.
Okay und jetzt?
Ich werde Ihnen die wichtigsten Dinge mitteilen und den Rest besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.
Zusammenfassung:
Ich bin mit meiner eigenen Dosierung auf dem richtigen Weg weiterhin 50µg L-Thyrox - KEIN Jodid mehr. Ich muss Vitamin D einnehmen 1xtgl. 1 Tbl. 1000IE - sonst wären die Werte soweit in Ordnung.
Ich sollte dringend mein Gewicht reduzieren - das ich nicht einen Lachanfall bekommen habe, das war alles! Das hat man mir schon vor 20 Jahren gesagt! Es ist ja nicht so das ich Kalorien und/oder Punkte zähle - Empfehlungen: Nein!
Okay, die Schilddrüse macht das was sie soll und mehr interessiert mich im Moment nicht.
Ich werde Montag wieder arbeiten gehen und Anfang September habe ich Urlaub - bin dann ein paar Tage weg und danach gehe ich erst wieder zu meiner Hausärztin. Ich habe doch keine Langeweile und helfen - helfen kann ich mir nur selbst.